Dresden - Informationen für Ihren Urlaub
Dresden ist berühmt für seine Kulturschätze: hier kann man sowohl wunderbare Kunstsammlungen als auch grandiose Bauten wie beispielsweise den Dresdner Zwinger bewundern. Ein aufgrund dieser Kunstschätze oft verwendeter Name ist daher "Elbflorenz".
Zum grossen Teil stammt das Kulturgut Dresdens aus dem sogenannten "Augusteischen Zeitalter" von 1694 bis 1783, in dem August der Starke und später sein Sohn Friedrich August II. herrschten. Sie bauten Dresden zu einer prachtvollen barocken Residenzstadt aus.
Im 19. Jahrhundert spielte Dresden eine wichtige Rolle in der deutschen Romantik.
Der Tiefpunkt wurde 1945 nach einem verheerenden Bombenangriff der Alliierten erreicht, wobei die historische Altstadt von Dresden fast vollständig zerstört wurde. In der Nachkriegszeit begann der bis heute dauernden Wiederaufbau der Kulturschätze.
Der touristisch bedeutendste Teil von Dresden ist die Altstadt am linken Elbufer. Hier sind sowohl der Zwinger und die Frauenkirche als auch die Gemäldegalerie und das Dresdener Schloss leicht zu Fuss erreichbar. Die barocke Neustadt wurde nach einem Brand im Jahr 1685 neu errichtet, wobei die äussere Neustadt besonders unter Szengängern bekannt ist.
Die grösste Attraktion in Dresden dürfte der Zwinger sein. Er wurde nie zum Wohnen genutzt sondern diente immer zum Repräsentieren. Besonders die verschiedenen architektonischen Formen sind beeindruckend, u.a. die südliche Langgalerie, das Nymphenbad und der Waldpavillion.
Im elbseitigen Flügel befindet sich die Gemäldegalerie Alte Meister mit zahlreichen Malerein aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Hier kann man auch die Sixtinische Madonna bewundern.
Eine grossartige Prunkwaffensammlung kann man in der Rüstkammer im Untergeschoss des Zwingers bewundern.
Weiterhin gibt es im Zwinger eine Porzellansammlung und den Mathematisch-Physikalischen Salon.
Der Theaterplatz wird umgeben von der Semperoper, dem Schloss, der Hofkirche, der Sempergalerie und dem Taschenbergpalais. Ausserdem steht hier das bekannte Reiterstandbild von August dem Starken.
Die Brühlsche Terasse am Elbufer befindet sich auf Teilen der ehemaligen Festungsanlagen Dresdens. Seit dem Jahr 1814 ist dieser Platz einer der beliebtesten Flaniermeilen in Dresden.
Nahe der Brühlschen Terassen liegt das Albertinum mit der Gemäldegalerie Neue Meister, einer Skulpturensammlung und einem Münzkabinett.
Im Osten der Altstadt befindet sich der Grosse Garten, wo man u.a. den Botanischen Garten und den Zoo besichtigen kann. Beim Haupteingang steht das Deutsche Hygienische Museum, das sich vor allem mit der Biologie des Menschen und medizinischer Aufklärung beschäftigt.
In der Neustadt ist der Neustädter Markt besonders interessant. In der äusseren Neustadt findet man zahlreiche Szenekneipen, Läden und Cafés.
Im Umland von Dresden lohnt sich ein Besuch auf dem Jagdschloss Moritzburg mit seinem Kunsthandwerkmuseum. Ausserdem hängt hier das stärkste Rothirschgeweih der Welt.