Helgoland - Informationen für Ihren Urlaub



Helgoland

Die Insel Helgoland in der Nordsee 70 Kilometer vor der Elbmündung ist ein beliebtes Ausflugsziel, die gesunde Seeluft wird unter anderem von einem Seeheilbad genutzt.

Erreichbar ist Helgoland per Schiff ganzjährig von Cuxhaven und von April bis Oktober u.a. von Bremerhaven, Wilhelmshaven und mehreren Nordseebädern. Ausserdem gibt es von Hamburg aus Katamaranverbindungen.

Bis 1890 war Helgoland englisches Staatsgebiet, bevor England die Insel mit Deutschland gegen Sansibar (heute Tansania) tauschte. Später diente Helgoland als Marinestützpunkt und wurde 1945 durch Luftangriffe stark zerstört. Nach kurzem britischen Intermezzo wurde Helgoland 1952 wieder an Deutschland übergeben.

Die Hauptinsel wird in Ober- Mittel- und Unterland eingeteilt. Das touristische Zentrum befindet sich im Südosten Helgolands im Unterland. Hier findet man die Hotels und Pensionen, Kurhaus und Rathaus.

Im Norden kann man das Seewasseraquarium vom Institut für Meeresbiologie bestaunen.

HelgolandDas Oberland ist ein 1500 m X 500 m grosses, bewachsenes Felsplateau. Im Osten dieses Plateaus befindet sich die Ortschaft Helgoland, besonders sehenswert sind hier die Vogelwarte und die Kirche.

Helgoland ist vor allem für die Sandsteinklippen bekannt. Diese Klippen erreichen Höhen von bis zu 61 Meter. Das Wahrzeichen von Helgoland ist die "Lange Anna" an der nördlichen Spitze von Helgoland. Dieser freistehende, von Seevögel (vor allem Silbermöwen und Basstölpel) bewohnte Felsen aus rotem Buntsandstein ist 47 Meter hoch. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war die Lange Anna Bestandteil eines Felstores, das aber einstürzte. Der Felsen ist zwar nicht begehbar, kann aber von benachbarten Felsen betrachtet werden

1,5 Kilometer vor dem Unterland kann man eine weitere Insel zum Baden besuchen, die Düne.

Museumsliebhaber wird das James-Krüss-Museum und das Nordsee-Museum interessieren.





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